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		<title>RSS Forum</title>
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		<lastbuilddate>Sat, 19 May 2012 09:03:16 +0200</lastbuilddate>
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			<title>S Fleisch im Trugl</title>
			<link>http://www.donauschwaben-ooe.at/index.php?id=38&amp;tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&amp;tx_mmforum_pi1%5Bpid%5D=10</link>
			<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 17:58:20 +0100</pubDate>
			<description>S is schun poor Johr her, do wor unsr Lenka Tant aus Brasilien bei uns zu Gascht. Und wie des so is, wor die ganzi Banda bei da Liss Tant und em Sepp Onkl vorem Haus gsess. Die Liss Tant is die Schwestr vun da Lenka und die zwo hen sich seidem 47er Johr nimmi gsegn. Jetz hans hald viel zum vrzähle ghat und under anderem a iwwer so hauswirtschaftliche Sachn. Ja und do hot die Liss Tant ihra Schwestr vrzählt, dass, wie dr Opa gschtarwa is, mir des ganzi Fleisch gnommen ham und ins Trugl geton ham. Jetz hat aber die Lenka Tant schen komisch gschaut und gfrogt: Was habts ihr gmacht? No mont die Liss Tant: Ha, was hed mr denn mache selle, die Omma hod des vieli Fleisch net alonich esse kenne und drum hemrs gnumma und ins trugl gepackt! Wär jo schod drum gwest. Na die Lenka Tant is jo fast omächtig wordn vor laudr entsetzn! Ich hab schun glacht, weil ich hab schun gspitzt um was es geht. Noch längerem hin und her und noch ärgerem Entsetzen vun der Tant hod sich des Rätsl ufgelest. Die Brasilianischi Tant hod nit gwusst, dass mir do in Estreich zur Kühltruhe uf &quot;neischwowisch&quot; Kihltrugl oder kurz Trugl sagn. Die hod nämlich es schwowischi Trugl gmont, also de Sarg. Und drum wor die so orich schockiert, weils gmaant hod mir hen des Fleisch midem Opa beerdigt!</description>
			<content:encoded><![CDATA[ S is schun poor Johr her, do wor unsr Lenka Tant aus Brasilien bei uns zu Gascht. Und wie des so is, wor die ganzi Banda bei da Liss Tant und em Sepp Onkl vorem Haus gsess. Die Liss Tant is die Schwestr vun da Lenka und die zwo hen sich seidem 47er Johr nimmi gsegn. Jetz hans hald viel zum vrzähle ghat und under anderem a iwwer so hauswirtschaftliche Sachn. Ja und do hot die Liss Tant ihra Schwestr vrzählt, dass, wie dr Opa gschtarwa is, mir des ganzi Fleisch gnommen ham und ins Trugl geton ham. Jetz hat aber die Lenka Tant schen komisch gschaut und gfrogt: Was habts ihr gmacht? No mont die Liss Tant: Ha, was hed mr denn mache selle, die Omma hod des vieli Fleisch net alonich esse kenne und drum hemrs gnumma und ins trugl gepackt! Wär jo schod drum gwest. Na die Lenka Tant is jo fast omächtig wordn vor laudr entsetzn! Ich hab schun glacht, weil ich hab schun gspitzt um was es geht. Noch längerem hin und her und noch ärgerem Entsetzen vun der Tant hod sich des Rätsl ufgelest. Die Brasilianischi Tant hod nit gwusst, dass mir do in Estreich zur Kühltruhe uf &quot;neischwowisch&quot; Kihltrugl oder kurz Trugl sagn. Die hod nämlich es schwowischi Trugl gmont, also de Sarg. Und drum wor die so orich schockiert, weils gmaant hod mir hen des Fleisch midem Opa beerdigt! ]]></content:encoded>
			<category>Heiteres</category>
			<dc:creator>rolandveddr</dc:creator>
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			<title>Mir fehle uff dera Seit</title>
			<link>http://www.donauschwaben-ooe.at/index.php?id=38&amp;tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&amp;tx_mmforum_pi1%5Bpid%5D=9</link>
			<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 15:42:48 +0100</pubDate>
			<description>Grumbira und Knedle, Blechkrumbira, Fleckilipaprikasch. Und mir kann die Bohne a mid Krapfn (Kiechle) essn. Und den Ziegstrudl mit Grieß füllen und in sießr Milich kochn (Milichstrudl). Und die Buwespitzle(Schuppnudle) mit gstampfti Krumbira und gresti Zwifle mischn. Und es Sauerkraut mit gselchter Bratwurscht kochn und dann eibrenne. Und die Krumbiraflutten (Kartoffelpuffer) aus rochi und gequelldi Krumbira machn und mit grienem Salat serviern. Un a wichtigi Soß is die Gappersoß (Dill) und a Weichslsoß zum Suppnfleisch. Nu und Flammkuchn derf ma a ned vergessn und die Langosch vom frischen Brotteig. Und die Brunnekipfl und an Weihnachte die Alawitschki oder Alveschnitt. Und a Guglhupf an Ostern. Und Fettkichl und Fasnachtskichl und Krem-,Apfl-,Nuß-,Mohn-,Käs-,und Tschokoladpitta. Und Stritzkrapfn. Und sauri Eier. Krumbirasupp und dicker Strudl am Freitag (wenns ned grad mol wiedr Bohnen gibt). Und Sießkraut und Kehl beides mit Faschiertem. Und gebackenes Fleisch un Kartofflpire. Und Rahmschnitzl. Und Eiernockl. Und Schneenockerl. Oder....na ich her jetz auf, weil mir laaft s Wassr schun aus die Maulecke.</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Grumbira und Knedle, Blechkrumbira, Fleckilipaprikasch. Und mir kann die Bohne a mid Krapfn (Kiechle) essn. Und den Ziegstrudl mit Grieß füllen und in sießr Milich kochn (Milichstrudl). Und die Buwespitzle(Schuppnudle) mit gstampfti Krumbira und gresti Zwifle mischn. Und es Sauerkraut mit gselchter Bratwurscht kochn und dann eibrenne. Und die Krumbiraflutten (Kartoffelpuffer) aus rochi und gequelldi Krumbira machn und mit grienem Salat serviern. Un a wichtigi Soß is die Gappersoß (Dill) und a Weichslsoß zum Suppnfleisch. Nu und Flammkuchn derf ma a ned vergessn und die Langosch vom frischen Brotteig. Und die Brunnekipfl und an Weihnachte die Alawitschki oder Alveschnitt. Und a Guglhupf an Ostern. Und Fettkichl und Fasnachtskichl und Krem-,Apfl-,Nuß-,Mohn-,Käs-,und Tschokoladpitta. Und Stritzkrapfn. Und sauri Eier. Krumbirasupp und dicker Strudl am Freitag (wenns ned grad mol wiedr Bohnen gibt). Und Sießkraut und Kehl beides mit Faschiertem. Und gebackenes Fleisch un Kartofflpire. Und Rahmschnitzl. Und Eiernockl. Und Schneenockerl. Oder....na ich her jetz auf, weil mir laaft s Wassr schun aus die Maulecke. ]]></content:encoded>
			<category>Rezepte</category>
			<dc:creator>rolandveddr</dc:creator>
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			<title>Kroatien: Entschädigungsgesetz</title>
			<link>http://www.donauschwaben-ooe.at/index.php?id=38&amp;tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&amp;tx_mmforum_pi1%5Bpid%5D=8</link>
			<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 01:57:25 +0200</pubDate>
			<description>Der Oberste Gerichtshof (Verwaltungsgerichtshof) Kroatiens hat am 26. Mai 2010 entschieden und geurteilt, dass  gemäß der Bestimmungen der Artikel 9 und 10 des Kroatischen Entschädigungsgesetzes Anspruch auf Entschädigung alle ausländischen Physischen Personen genießen, für deren enteignetes Vermögen die Frage der Entschädigung nicht durch zwischenstaatliche Abkommen geregelt ist (Die Bundesrepublik Deutschland und Österreich haben kein solches Abkommen mit Kroatien geschlossen).  Ausgelöst hat dieses Urteil die Klage einer im Ausland lebenden Person und ihrer Nachkommen, die die Gesetzlichkeit des Bescheides des Verwaltungsorgans angefochten haben, mit dem ihr Antrag auf Rückerstattung des ihr entzogenen Vermögens, aufgrund der Bestimmungen des Entschädigungsgesetzes für das während der kommunistischen Herrschaft in Jugoslawien enteignete abgewiesen wurde. Die Klägerin vertritt die Auffassung, dass die Bescheide im Widerspruch zu den Bestimmungen aus Artikel 9 und 10 des Kroatischen Entschädigungsgesetzes stehen, weil diese beiden Bestimmungen das Recht auf Rückerstattung enteigneten Vermögens nicht von der Staatsangehörigkeit des Antragstellers abhängig machen.  Der Verwaltungsgerichtshof der Republik Kroatien hat die Argumentation der Klägerin akzeptiert, ihrer Klage stattgegeben und den Bescheid des Verwaltungsorgans annulliert, wobei er den Rechtsstandpunkt einnahm, dass gemäß den Bestimmungen der Artikel 9 und 10 des Entschädigungsgesetzes Anspruch auf Entschädigung alle ausländischen physischen Personen genießen, für deren enteignetes Vermögen die Frage der Entschädigung nicht durch zwischenstaatliche Abkommen geregelt ist.  Konsequenter Weise resultiert aus diesem Urteil, des Obersten Gerichtshofes Kroatiens, dass nun erstmalig Entschädigung an Ausländer für das während der kommunistischen Herrschaft in Jugoslawien enteignete Vermögen geleistet werden müßte.     Stand: September 2010-09-20</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Der Oberste Gerichtshof (Verwaltungsgerichtshof) Kroatiens hat am 26. Mai 2010 entschieden und geurteilt, dass  gemäß der Bestimmungen der Artikel 9 und 10 des Kroatischen Entschädigungsgesetzes Anspruch auf Entschädigung alle ausländischen Physischen Personen genießen, für deren enteignetes Vermögen die Frage der Entschädigung nicht durch zwischenstaatliche Abkommen geregelt ist (Die Bundesrepublik Deutschland und Österreich haben kein solches Abkommen mit Kroatien geschlossen).<br />
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Ausgelöst hat dieses Urteil die Klage einer im Ausland lebenden Person und ihrer Nachkommen, die die Gesetzlichkeit des Bescheides des Verwaltungsorgans angefochten haben, mit dem ihr Antrag auf Rückerstattung des ihr entzogenen Vermögens, aufgrund der Bestimmungen des Entschädigungsgesetzes für das während der kommunistischen Herrschaft in Jugoslawien enteignete abgewiesen wurde. Die Klägerin vertritt die Auffassung, dass die Bescheide im Widerspruch zu den Bestimmungen aus Artikel 9 und 10 des Kroatischen Entschädigungsgesetzes stehen, weil diese beiden Bestimmungen das Recht auf Rückerstattung enteigneten Vermögens nicht von der Staatsangehörigkeit des Antragstellers abhängig machen.<br />
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Der Verwaltungsgerichtshof der Republik Kroatien hat die Argumentation der Klägerin akzeptiert, ihrer Klage stattgegeben und den Bescheid des Verwaltungsorgans annulliert, wobei er den Rechtsstandpunkt einnahm, dass gemäß den Bestimmungen der Artikel 9 und 10 des Entschädigungsgesetzes Anspruch auf Entschädigung alle ausländischen physischen Personen genießen, für deren enteignetes Vermögen die Frage der Entschädigung nicht durch zwischenstaatliche Abkommen geregelt ist.<br />
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Konsequenter Weise resultiert aus diesem Urteil, des Obersten Gerichtshofes Kroatiens, dass nun erstmalig Entschädigung an Ausländer für das während der kommunistischen Herrschaft in Jugoslawien enteignete Vermögen geleistet werden müßte.<br />
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<i>Stand: September 2010-09-20</i> ]]></content:encoded>
			<category>Entschädigung - Restitution</category>
			<dc:creator>Admin</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Serbien: Entschädigung - Restitution</title>
			<link>http://www.donauschwaben-ooe.at/index.php?id=38&amp;tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&amp;tx_mmforum_pi1%5Bpid%5D=7</link>
			<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 01:55:49 +0200</pubDate>
			<description>In der Frage der Entschädigung gibt es nichts Neues. Eine Bürgerinitiative in Serbien erinnerte zwar die Regierung in einer Kundgebung an ihr Versprechen vom Jahre 2009, die Frage der Enteignung noch in diesem Jahr zu klären, aber getan hat sich noch nichts. Zunächst muss ja ohnehin erst ein Gesetz darüber im Parlament beschlossen werden.  Stand: September 2010-09-20</description>
			<content:encoded><![CDATA[ In der Frage der Entschädigung gibt es nichts Neues. Eine Bürgerinitiative in Serbien erinnerte zwar die Regierung in einer Kundgebung an ihr Versprechen vom Jahre 2009, die Frage der Enteignung noch in diesem Jahr zu klären, aber getan hat sich noch nichts. Zunächst muss ja ohnehin erst ein Gesetz darüber im Parlament beschlossen werden.<br />
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<i>Stand: September 2010-09-20</i> ]]></content:encoded>
			<category>Entschädigung - Restitution</category>
			<dc:creator>Admin</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Fischpaprikasch nach Apatiner Art</title>
			<link>http://www.donauschwaben-ooe.at/index.php?id=38&amp;tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&amp;tx_mmforum_pi1%5Bpid%5D=6</link>
			<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 01:52:18 +0200</pubDate>
			<description>Hört sich besonders lecker an:  Fischpaprikasch nach Apatiner Art  Zutaten: 1 kg. geputzte Fische, 1 mittelgroße Kartoffel, 1 große Zwiebel, 1 rote Paprikaschote, 1 große Tomate, ca. 1 1/2 l Wasser, 1 EL Essig, 2 EL Paprikapulver, Salz   Zubereitung: Fische in Stücke, Kartoffel in Scheiben, Tomaten in Viertel schneiden, Zwiebel und Paprikaschote kleinschneiden. Im Topf die Kartoffelscheiben auf den Boden verteilen, die Fischstücke darauf schichten, darüber die Zwiebelstücke verteilen, dann Paprikaschote und Tomatenstücke darauf legen. Mit ca. 1 1/2 l Wasser und Weißwein aufgießen, bis alles bedeckt ist. Wenn es anfängt zu kochen, Essig, Parikapulver und Salz nach Geschmack dazugeben. Nicht zudecken und nicht rühren! Nur ein bisschen schütteln!</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Hört sich besonders lecker an:<br />
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<strong>Fischpaprikasch nach Apatiner Art</strong><br />
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Zutaten: 1 kg. geputzte Fische, 1 mittelgroße Kartoffel, 1 große Zwiebel, 1 rote Paprikaschote, 1 große Tomate, ca. 1 1/2 l Wasser, 1 EL Essig, 2 EL Paprikapulver, Salz <br />
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Zubereitung: Fische in Stücke, Kartoffel in Scheiben, Tomaten in Viertel schneiden, Zwiebel und Paprikaschote kleinschneiden. Im Topf die Kartoffelscheiben auf den Boden verteilen, die Fischstücke darauf schichten, darüber die Zwiebelstücke verteilen, dann Paprikaschote und Tomatenstücke darauf legen. Mit ca. 1 1/2 l Wasser und Weißwein aufgießen, bis alles bedeckt ist. Wenn es anfängt zu kochen, Essig, Parikapulver und Salz nach Geschmack dazugeben. Nicht zudecken und nicht rühren! Nur ein bisschen schütteln! ]]></content:encoded>
			<category>Rezepte</category>
			<dc:creator>Admin</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Totengedenken </title>
			<link>http://www.donauschwaben-ooe.at/index.php?id=38&amp;tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&amp;tx_mmforum_pi1%5Bpid%5D=5</link>
			<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 23:21:46 +0200</pubDate>
			<description>Ein sehr ergreifendes Gedicht von Dr. Georg Wildmann:  Totengedenken  Noch immer bricht sie auf die Klage in uns, die wir noch die Verjagten sind in unseren alten Tagen, weitab von den bekannten und unbekannten Gräbern. Und das Warum ist uns noch immer eine quälende Frage an den Schöpfer der Welten, den tragenden Urgrund und der guten Macht. Wir haben noch das offene Herz, das bluten kann in den Stunden herbstlichen Gedenkens. Sie sind noch unser, die Verjagten, die Verhungerten, die Gemordeten, die Soldaten apokalyptischer Schlachten, die nicht mehr Wiedergekehrten.  Uns, die wir dem Verhängnis entronnen, ist Heimat auch bei den Gräbern der Toten, aus deren Fleisch und Gebein wir stammen. Das Herz unserer Nachgeborenen, der Eingelebten, schlägt anders, die neue Heimat hat erzählte Erinnerung zur Geschichte gemacht, tauglich für Bücher. - Für sie bleibt die Mahnung, das hohe Werk der Pietät zu üben, gelegentlich wenigstens. Uns ist gegeben, im Blick auf den der am Kreuz hinabgestiegen in die letzte Tiefe des Leids, den Schmerz leise - wie ein Schatz - in der Brust zu verschließen, und geboten, das Wort weiterzutragen... </description>
			<content:encoded><![CDATA[ Ein sehr ergreifendes Gedicht von Dr. Georg Wildmann:<br />
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<strong>Totengedenken</strong><br />
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Noch immer bricht sie auf<br />
die Klage in uns,<br />
die wir noch die Verjagten sind<br />
in unseren alten Tagen,<br />
weitab von den bekannten<br />
und unbekannten Gräbern.<br />
Und das Warum ist uns noch immer<br />
eine quälende Frage an den<br />
Schöpfer der Welten,<br />
den tragenden Urgrund<br />
und der guten Macht.<br />
Wir haben noch das offene Herz,<br />
das bluten kann in den Stunden<br />
herbstlichen Gedenkens.<br />
Sie sind noch unser,<br />
die Verjagten, die Verhungerten,<br />
die Gemordeten, die Soldaten<br />
apokalyptischer Schlachten,<br />
die nicht mehr Wiedergekehrten.<br />
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Uns, die wir dem Verhängnis entronnen,<br />
ist Heimat auch bei den Gräbern der Toten,<br />
aus deren Fleisch und Gebein wir stammen.<br />
Das Herz unserer Nachgeborenen,<br />
der Eingelebten, schlägt anders,<br />
die neue Heimat hat erzählte Erinnerung<br />
zur Geschichte gemacht,<br />
tauglich für Bücher. -<br />
Für sie bleibt die Mahnung, das hohe Werk<br />
der Pietät zu üben, gelegentlich wenigstens.<br />
Uns ist gegeben, im Blick auf den<br />
der am Kreuz hinabgestiegen<br />
in die letzte Tiefe des Leids,<br />
den Schmerz leise - wie ein Schatz -<br />
in der Brust zu verschließen,<br />
und geboten,<br />
das Wort weiterzutragen...<br />
 ]]></content:encoded>
			<category>Unsere Chronik</category>
			<dc:creator>Admin</dc:creator>
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